1523 ist es soweit: In Kleve beginnt im September ein neuer Lebensabschnitt Konrad Heresbachs: Er wird Erzieher des Erbprinzen Wilhelm, Sohn des mächtigen Herzogs Johann III. Der Regent der Vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg und Graf von Mark und Ravensberg erkennt Heresbachs vielfältige Begabung und beruft den Doktor der Jurisprudenz zum Geheimen Rat in den Kreis seiner engsten Berater.
Lebensmittelpunkt des berühmten Sohnes der Stadt Mettmann war fortan der Niederrhein zwischen Kleve, Kalkar, Xanten und nicht zuletzt Wesel. Als Heresbach nach dem Tode seiner ersten Frau die ehemalige Nonne Mechtelt von Duenen 1536 ehelicht, verfügt er über eine bedeutende materielle Grundlage. Da seine Gattin aus reich begüterter Familie stammt, gehört der Geheime Rat fortan zu den vermögendsten Untertanen der Vereinigten Herzogtümer. Bis zu seinem Tod lebt er auf Gut Lorward, dem Familiensitz des Rittergeschlechts von Duenen auf einer Rheininsel bei Wesel.
Dieses Jahr jährt sich Heresbachs Todestag das 450. Mal. Im Rahmen der Projektwoche begaben sich aus diesem Anlass 16 Schülerinnen und Schüler der Q1 auf eine Reise an den Niederrhein. Vom 8. bis 11. Juni 2026 galt es, die Spuren zu entdecken, welche der Namensgeber unserer Schule dort hinterlassen hat.
Als Humanist begeisterte sich Heresbach für die Antike, insbesondere für das reiche Erbe der griechischen und lateinischen Literatur. Am Mittwoch besuchte die Gruppe daher zum Auftakt den Archäologischen Park des LVR in Xanten.
Donnerstags radelten die Teilnehmer - alle Strecken vor Ort wurden mit dem eigenen Fahrrad zurückgelegt, um einen intensiven Eindruck von der Landschaft am Niederrhein zu erhalten – nach Kalkar. In der alten Kaufmannsstadt besaß Heresbach ein Haus und verfügte über Grundbesitz. Wir starteten mit einer Stadtführung durch Frau Cattelaens, die das geistige Klima Kalkars zur Heresbachzeit zur Mitte des 16. Jahrhunderts in den Blick nahm und uns verschiedene Bürgerhäuser, den Beginenhof und St. Nicolai zeigte. Später empfing Stadtarchivar Mathis Ingenhaag die Mettmanner nachmittags im Ratssaal des historischen Rathauses der Stadt. In seiner Funktion als Kurator der in Kalkar ansässigen Heresbachstiftung, die der Humanist gemeinsam mit seiner Frau Mechtelt van Duenen im Jahr 1557 gründete, gab Ingenhaag den jungen Erwachsenen einen interessanten und abwechslungsreichen Einblick in die Geschichte und die Arbeit der Stiftung.
Besonders dabei: Die Teilnehmer konnten ihre zuvor erworbenen paläografischen Kenntnisse anwenden, den Ingenhaag hat neben der Stiftungsurkunde eine weitere aus dem 17. Jahrhundert mitgebracht, um die Zielsetzung, die Arbeitsweise und die materielle Grundlage der Stiftung zu erläutern. Aus dem Archiv brachte er ebenfalls die Akten zum Stipendiaten Konrad Duden, der aus Wesel stammt und 1848 Stipendiat der Heresbach-Stiftung war. Es war toll zu sehen, welches nachhaltige Erbe die Eheleute Heresbach der Nachwelt hinterlassen haben. Die Heresbachstiftung Kalkar existiert und fördert Bildung und Forschung bis auf den heutigen Tag. Wir danken Herrn Ingenhaag für seine besondere Gastfreundschaft!
Der Rückweg führte die Fahrradfahrer an den Rhein. Gegenüber jener Stelle, an welcher bis in die 1960er Jahre das Gut Lorward bestand, stoppte die Gruppe. In einer intensiven Minute der Stille lauschten wir dem Klang des Ortes, an dem Heresbach lebte und dessen Vorzüge >>Cono<< in seinen Vier Büchern über die Landwirtschaft preist.
Die Leiterin des RVR-Naturforums Bislicher Insel, Biologin Dr. Ilka Weidig, empfing die Oberstufenschüler am Freitagmorgen. Im Rahmen einer Exkursion lernten wir, wie das Wasser des Rheinstromes die niederrheinische Landschaft über die Zeiten hinweg formte und weiter verändert. Durch das Fernglas ließen sich danach im Rahmen einer Wanderung Löffler, Seeschwalben, Störche, Seeadler, Säbelschnäbler und viele für die Fauna des Niederrheins typische Tiere entdecken. Ob Heresbach sich diesen Freuden in seinen Mußestunden auch hingegeben hat? Unwahrscheinlich ist es nicht.
Nachmittags führte Kunsthistorikerin Christiane Peters die Gruppe durch den Xantener Dom St. Viktor. Hier war Heresbach bis zu seiner Heirat mit Mechtelt van Duenen Kanoniker und auf einem Altarbild hat sich mutmaßlich sein einziges erhaltenes, zeitgenössisches Bildnis erhalten. Gebannt lauschte die Gruppe der Gästeführerin Frau Peters, die mit ihrer herausragenden Expertise für uns Architektur und Kunst des uralten Gotteshauses erschloss. Als Frau Peters uns im Anschluss an den Rundgang in die Stiftbibliothek einlud, ahnte niemand, was uns erwarten sollte. Aus dem Schatz dieser Bibliothek hatte sie Heresbachs >>Rei rusticae libri quatuor<< (1571) und seine Übersetzung der Griechischen Geschichte Herodots (1526) – im Original. Das war einmalig!
Wohin wir auch kamen, überall wurden der Radreisegruppe des KHGs die Türen weit geöffnet. Daher möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Cattelaens, Frau Dr. Weidig, Frau Peters und Herrn Ingenhaag bedanken. Vorzüglich beherbergt und verpflegt wurden wir in der Jugendbildungsstätte Forsthaus Hasenacker, einer Oase der Ruhe! Die Projektfahrt auf Heresbachs Spuren am Niederrhein hat bleibende Erinnerungen geschaffen.
Hans-Georg Schlegel und Stefan Castelli (15.07.2026)
Vom 8. bis zum 10. Juli fanden an dem Konrad Heresbach Gymnasium die Projekttage statt. An der Stelle des Unterrichtes, drei Tage spannende Projekte jeder Art.
Jeder Schüler und jede Schülerin konnten etwas für sich finden. Neben den zahlreichen Projekten in der Schule standen auch viele Ausflüge und Exkursionen auf dem Programm. Sei es eine Fahrradtour, ein Nähprojekt oder Arbeit im Reparaturcafé, die Projekte sind vielfältig und finden altersübergreifend statt. Dadurch konnten Erfahrungen gesammelt werden und es bestand die Möglichkeit neue Kontaktpunkte mit Schüler:innen aus anderen Stufen zu knüpfen.
Kreativität, Teamgeist und Neugier standen dabei im Mittelpunkt. Die Projekttage boten den Schüler:innen die Möglichkeit, neue Interessen zu entdecken und gemeinsam Erfahrungen zu sammeln. Viele Projekte wurden von Lehrkräften aber auch externen Partnern begleitet, einige sogar von älteren Schüler:innen selbst organisiert.
Die Ergebnisse konnten in Form von, den jeweiligen Teilnehmer:innen vorbereiteten Vorträgen gesichert werden, wodurch ein Einblick in die gesamten Projekttage möglich wird. Ein besonderes Highlight bildete in diesem Jahr das umfassende Projektvideo, in dem alle Gruppen mit ihren entsprechenden Arbeiten dokumentiert sind. Durch das Video bekommt man eine Übersicht über die Fortschritte der letzten drei Tage sowie die Begeisterung der Teilnehmer:innen.
Die Rückmeldungen der Schüler:innen zeigen: Die Projekttage waren ein voller Erfolg. Wir freuen uns auf die nächste Projektwoche.
Lena Raabe (Q1), Lena Duczmal (Q1) (13.07.2026)
Als 13-jähriger Rennradfahrer finde ich es super spannend, wie Profis ihren Alltag gestalten. Deshalb war es für mich etwas ganz Besonderes, Franziska Koch interviewen zu dürfen.
Das Gespräch hat mir richtig viel Spaß gemacht. Franziska war sehr sympathisch und hat sich viel Zeit für meine Fragen genommen. Weil ich selbst Rennrad fahre, waren ihre Einblicke ins Training für mich besonders interessant. Sie hat erzählt, wie eine typische Trainingswoche aussieht und wie sie sich auf Rennen vorbereitet.
Das Interview
Paul: Erstmal Hallo zusammen. Ich bin Paul Hammeran. Ich habe hier Niklas neben mir sitzen, der wird sich auch gleich nochmal vorstellen. Wir sind hier quasi die Vertretungsfraktion vom Konrad-Heresbach-Gymnasium. Ich habe ja gehört, das kennst du noch ganz gut aus Schulzeittagen. Erstmal vielen, vielen Dank, dass das jetzt so geklappt hat. Total klasse.
Franziska Koch: Ja, gar kein Problem.
Niklas: Hi, ich bin Niklas, ich bin 13 Jahre alt und komme hier aus Mettmann. Ich fahre jetzt seit anderthalb Jahren Rennrad und seit Kurzem jetzt auch Radrennen. Ich habe ein paar Fragen für dich vorbereitet. Da würde ich gerne mal mit starten.
Franziska Koch: Ja, sehr gut.
Niklas: Gut, meine erste Frage wäre: Wie alt warst du, als du mit dem Radsport begonnen hast, und wie bist du überhaupt dazu gekommen?
Franziska Koch: Ja, ich komme aus einer radsportbegeisterten Familie. Von daher bin ich sozusagen mit dem Fahrrad schon aufgewachsen. Ich habe ältere Geschwister, meine Schwester ist zehn Jahre älter, meine Brüder neun und sechs. Das heißt, als sie schon ein bisschen Rad gefahren sind, war ich gerade frisch geboren und dann immer schon auf dem Fahrrad dabei. Ich habe, glaube ich, mit zweieinhalb Jahren schon auf dem Fahrrad gesessen, also ganz, ganz früh. Meine Familie hat immer alles mit dem Fahrrad gemacht, einkaufen, zur Schule. Mit neun Jahren bin ich dann mein erstes Rennen gefahren. Auch meine Eltern haben sich damals beim Rennradfahren kennengelernt, das geht wirklich bis zu den Großeltern runter, diese Radsportbegeisterung. Da bin ich dann sozusagen reingewachsen und bin mit neun Jahren mein erstes Rennen gefahren.
Niklas: Oh, okay, schön. Also meine zweite Frage wäre: Wie warst du früher als Schülerin, und konntest du dein Training damals schon mit den Hausaufgaben und dem Lernen verbinden?
Franziska Koch: Das ist eine sehr gute Frage. Das KHG war echt super, die haben mich da toll unterstützt, weil ich oft freitags freibekommen musste, um schon zu Rennen anzureisen. Ich bin ja auch international gefahren, Österreich und so, da muss man immer früher anreisen. Da hatte ich dann oft Freistellungen bekommen. Die Autofahrten zu den Rennen habe ich natürlich genutzt, um den Stoff nachzuholen. Meine Klassenkameraden mussten mir immer alles abfotografieren und schicken. Deswegen war ich, glaube ich, eine sehr selbstständige Schülerin, ich musste mir den Lernstoff viel selbst beibringen. Und damit ich die Freistellung bekomme, musste ich auch gute Noten haben, von daher war ich auch eine sehr gute Schülerin. Wenn ich da war, habe ich Vollgas gegeben, mich im Unterricht beteiligt und versucht, die besten Noten in den Tests zu schreiben.
Niklas: Okay, meine dritte Frage wäre, dass du das berühmte Rennen Paris–Roubaix gewonnen hast. Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn man dann im Ziel steht und einfach weiß, ich war die Beste und habe das Rennen gewonnen?
Franziska Koch: Auch eine sehr schöne Frage. Man kann es am Anfang gar nicht so richtig glauben, es ist so, als ob man träumen würde. Man fragt sich, ist das gerade wirklich passiert? Ich brauchte auf jeden Fall noch ein paar Wochen, um zu realisieren, was für ein großes Rennen ich da eigentlich gewonnen hatte. In Roubaix war mein Freund auch im Ziel und hat auf mich gewartet, und diese Freude dann mit Teamkollegen, Familie und Freund teilen zu können, ist ein sehr, sehr schönes Gefühl.
Niklas: Ja, hört sich sehr gut an. Meine nächste Frage wäre: Hattest du früher ein großes Vorbild oder ein Idol, dem du nachgeeifert hast?
Franziska Koch: Nicht so wirklich. Als ich noch jünger war, bin ich Rennrad und Mountainbike gefahren und war auch auf der Bahn. Ich habe irgendwie alles ein bisschen gemacht. Ich hatte keine Person als Vorbild, ich wollte einfach in jeder Disziplin die Beste sein und alles möglichst perfekt machen. Natürlich geht das nicht ganz, aber so weit es ging. Wenn jemand richtig cool Downhill gefahren ist, habe ich mir das ein bisschen abgeguckt, oder wenn jemand auf dem Rennrad einen coolen Sprint gefahren ist, habe ich mir immer die besten Sachen von verschiedenen Leuten abgeguckt.
Paul: Also nicht in Richtung Jan Ullrich oder so, oder?
Franziska Koch: Nee, genau, keine spezielle Person. Ich weiß nicht, Pauline Ferrand-Prévot, vielleicht kannst du die mal nachgucken. Die war ganz cool, weil sie ja auch Weltmeisterin in drei Disziplinen in einem Jahr war. Das fand ich damals schon echt beeindruckend. Aber es war jetzt nicht so, dass ich Ferrand-Prévot werden wollte, sondern ich fand einfach cool, dass sie so multidisziplinär unterwegs war.
Niklas: Okay, gut. Ich hätte dann noch ein paar Fragen. Die nächste wäre: Wie viele Stunden musst du jede Woche auf dem Fahrrad sitzen, und hast du manchmal überhaupt gar keine Lust, zu trainieren?
Franziska Koch: Es kommt auch immer ein bisschen darauf an, in was für einer Vorbereitungsphase man gerade ist. Im Winter, wenn man mehr Grundlage fährt, sind es immer mehr Stunden, und wenn es dann Richtung Rennen geht, muss man sich auch etwas mehr erholen, dann ist es ein bisschen weniger. Im Durchschnitt fahre ich so um die 20 Stunden, im Winter in der Trainingsphase auch mal 25 bis 27 Stunden in der Woche, und wenn es Richtung Rennen geht, dann auch mal ein bisschen unter 20.
Niklas: Ja, das ist schon sehr viel. Okay, meine nächste Frage wäre: Durch den Sport kommst du viel herum — welches Land, das du durch den Radsport besucht hast, fandest du am coolsten?
Franziska Koch: Das ist eine gute Frage. Ich liebe es, in Italien Rennen zu fahren. Man hat dort immer gutes Essen, Pizza, Pasta, und ich liebe die Berge, wenn man in einer Alpenregion unterwegs ist. Ich würde sagen, Italien fällt mir so am ehesten ein.
Niklas: Okay, meine nächste Frage wäre: Was machst du am liebsten, wenn du mal nicht auf dem Fahrrad sitzt und dich ausruhen möchtest oder einem anderen Hobby nachgehst?
Franziska Koch: Ich koche sehr gerne, deswegen nehme ich mir dann gerne etwas mehr Zeit, um Abendessen zu kochen und neue Rezepte auszuprobieren. Das finde ich schon ganz cool, ein bisschen Entspannung, und gute Ernährung als Radsportprofi ist ja auch sehr wichtig.
Niklas: Dazu würde meine nächste Frage schon passen: Musst du als Profisportlerin streng auf dein Essen achten, oder darf es nach einem Sieg auch mal eine Pizza oder Fastfood sein?
Franziska Koch: Natürlich muss alles immer ausgewogen sein, und man muss schon sehr viel darauf achten. Aber wenn man es zu perfekt machen will und sich immer alles nur verbietet, funktioniert das Prinzip nicht gut. Wenn man sich das so strikt verbietet, holt es einen irgendwann ein, und statt einem Stück Schokolade isst man dann eine ganze Tafel. Deswegen ist es völlig in Ordnung, sich ein Stück Schokolade am Tag zu gönnen, es darf nur nicht in Übermengen sein, sondern alles in Balance. Zu 90 Prozent ist meine Ernährung sehr clean, viel Gemüse, viel Protein, nicht so viel schlechtes Fett, dafür gesunde Fette, aber ein Stück Schokolade darf ich mir auch gönnen, das ist gar kein Problem.
Niklas: Ich hätte noch eine Frage, dann kommen noch ein paar Fragen speziell zu Paris–Roubaix. Meine letzte Frage wäre: Welches große Ziel oder welchen Wunsch möchtest du dir in deinem Leben unbedingt noch erfüllen?
Franziska Koch: Ich würde auf jeden Fall sehr gerne mal Weltmeisterin werden. Im Radsport ist es ja so schön, dass man dann das spezielle Trikot mit dem Regenbogenstreifen fahren darf, das gibt es nicht bei so vielen Sportarten. Weltmeisterin zu sein und dann ein Jahr in diesem schönen Trikot fahren zu dürfen, das wäre schon eines meiner Ziele.
Niklas: Dann würde ich direkt mit der ersten Frage weitermachen: Wie trainierst du gezielt für ein Rennen wie Paris–Roubaix, wenn man nicht ständig auf Kopfsteinpflaster fahren kann?
Franziska Koch: Man guckt immer ein bisschen auf die Belastungsart eines Rennens. Paris–Roubaix ist ja dafür bekannt, dass es von Kopfsteinpflastersektor zu Kopfsteinpflastersektor geht, das heißt, man hat immer wieder solche Antritte. Das ist im Prinzip bei den ganzen Klassikern in Belgien ähnlich. Man trainiert vor allem viele explosive Belastungen, die kurz hintereinander kommen. Man will also ganz harte zwei Minuten vier-, fünf-, sechsmal hintereinander fahren können.
Paul: Und wie macht man das dann mit den Erschütterungen? Ich meine, die Räder sind ja eigentlich starr, und dieses Kopfsteinpflaster über mehrere Kilometer stelle ich mir auch wahnsinnig anstrengend vor. Sowohl für die Fahrerinnen als auch für das Material, also eine totale Beanspruchung.
Franziska Koch: Man sagt ja, Roubaix ist eine Materialschlacht, weil das Kopfsteinpflaster dort wirklich nicht vergleichbar ist mit dem, was man bei uns vielleicht in der Innenstadt findet. Aber ich bin sehr froh, dass ich in dieser Generation Rennen fahre, weil unsere Räder schon sehr gut sind. Vor etwa 15 Jahren waren die Räder noch viel härter gebaut. Jetzt haben wir zum Beispiel viel breitere Reifen, normalerweise fahren wir 30 mm und in Roubaix sogar 32 mm, dadurch kann man mit weniger Luftdruck fahren, was mehr federt. Ich habe zum Beispiel unter den Bremshebeln noch ein kleines Puckerpolster ankleben lassen, damit es für die Finger nicht so hart ist. Man will weniger scharfe Kanten am Lenker haben, damit man keine Blasen an den Fingern bekommt. Das Rad ist schon ein bisschen feiner abgestimmt im Vergleich.
Paul: Das hört sich sehr spannend an.
Niklas: Meine nächste Frage wäre: Wie ist das Gefühl, als eine der Ersten in das Velodrom hineinzufahren, und was ging dir in diesem Moment durch den Kopf?
Franziska Koch: Ich bin ja nicht alleine reingefahren, sondern hatte noch zwei Konkurrentinnen. Man ist da so in einem Tunnel sozusagen, weil an der Strecke ganz viele Leute jubeln, aber das bekomme ich gar nicht so mit, weil der Fokus wirklich ganz auf die Konkurrenz gerichtet ist. Es ist ja ein sehr spezieller Zieleinlauf in diesem Velodrom. Ich hatte mir schon viele Szenarien vorher im Kopf durchgespielt, wie man den Sprint am besten gewinnt. Ich wusste, ich will von unten sprinten, meine Gegnerin oben halten, solche Gedanken gingen mir durch den Kopf. Man beobachtet die anderen dabei sehr genau.
Paul: Da würde ich auch gleich an die nächste Frage anknüpfen: Du hast ja eben einen Sprint gegen zwei Fahrerinnen vom selben Team gewonnen, die eigentlich auch hätten zusammenarbeiten können. Hast du in dem Moment wirklich daran geglaubt, gegen eine dreifache Weltmeisterin diesen Zieleinlauf zu gewinnen?
Franziska Koch: Auf dem Papier hätte Marianne Vos mich hier auf jeden Fall schlagen müssen, aber im Rennen selbst kam mir kein Zweifel. Ich habe wirklich sehr stark an mich geglaubt. Ich glaube, das muss man in so einer Situation auch, egal wie aussichtslos die Chancen scheinen. Eine kleine Chance zu gewinnen gibt es immer, und genau daran muss man glauben. Man darf sich nicht verrückt machen lassen, wie gut die Konkurrenz ist, sondern muss den Fokus auf sich selbst richten und wissen, dass man selbst auch eine starke Fahrerin ist. Man darf sich da niemals hängen lassen.
Niklas: Ich glaube, ich habe hier noch eine Frage. Welchen Tipp würdest du uns Schülern geben, wenn wir zum Beispiel einen Traum haben und in einer Sache richtig gut werden wollen, wie zum Beispiel auch im Radsport?
Franziska Koch: Ich würde sagen: Wenn ihr wirklich etwas wollt, folgt eurem Herzen, dann wird sich auch ein Weg finden. Ich persönlich hätte vielleicht auch manchmal mehr auf meine Eltern hören sollen, das ist mir im Nachhinein sehr bewusst geworden. Ich war so ein kleiner Sturkopf, aber meine Eltern haben mich immer im Radsport in die richtige Richtung unterstützt. Manchmal hätte ich mir gewünscht, ein bisschen mehr auf sie zu hören. Hört auch auf die Leute, die euch lieben, die meinen es meistens gut, und sie haben auch oft recht, auch wenn man es nicht immer wahrhaben will. Im Nachhinein hätte ich öfter auch auf meinen Vater hören sollen.
Paul: Das war eigentlich schon eine ganz schöne Abschlussfrage, aber ich hätte trotzdem noch ein, zwei Fragen, die wieder ein bisschen Richtung Paris–Roubaix gehen: Warst du von Anfang an als Leaderin eingeplant, und wie viele unterschiedliche Strategien braucht man für ein so unberechenbares Rennen wie Paris–Roubaix?
Franziska Koch: Ich war eine der Leaderinnen, aber wie du schon richtig gesagt hast, das Rennen ist super unberechenbar. Wir hatten auch noch zwei, drei andere starke Karten, die wir hätten spielen können, denn wenn ich zum Beispiel keine Chancen bekomme, muss jemand anders performen können. Man kann also nicht nur auf eine Karte setzen. Wir hatten am Start sechs Fahrerinnen, die das Rennen hätten gewinnen können, weil wir alle super stark waren und alle in der Lage gewesen wären, es zu entscheiden. Trotzdem haben sich drei Teamkolleginnen sozusagen aufgeopfert, um uns in Position zu bringen, weil am Anfang wirklich ein Kampf herrscht, in die Kopfsteinpflastersektoren zu kommen. 150 Fahrerinnen wollen da als Erste rein. Drei Teamkolleginnen sind dann vor den entscheidenden Stellen Vollgas gefahren, um uns dort hinzubringen.
Paul: War es schwer, die Kopfsteinpflaster-Trophäe nach 140 Kilometern in die Luft zu strecken?
Franziska Koch: Ich würde sagen, da überwiegt die Freude schon, dann geht es relativ leicht.
Paul: Ist das dann so ein richtiger Pflasterstein?
Franziska Koch: Ja, die Trophäe ist im Prinzip nur ein Stein.
Paul: Okay, ich glaube, dann habe ich noch eine abschließende Frage: Wie wichtig war der Teamwechsel für diesen Erfolg, und was steht jetzt noch auf deiner Bucketlist, vielleicht auch in Richtung Tour de France Femmes?
Franziska Koch: Der Wechsel war schon sehr gut für mich, ich habe so viele neue Eindrücke im neuen Team bekommen und einen neuen Trainer. Ich bin acht Jahre für dasselbe Team gefahren, und ein Tapetenwechsel hat mir sehr gutgetan. Das hat mir gezeigt, dass man sich manchmal in neue Situationen begeben muss, um Neues erreichen zu können. Der Teamwechsel hat mir sehr gutgetan, und ich habe neue Teamkolleginnen bekommen, die einen auch inspirieren, neue Sichtweisen mitbringen und die haben auch eines der besten Fahrräder, was natürlich auch immer ungemein hilft.
Paul: Nochmal vielen, vielen Dank. Ganz viel Erfolg für die nächste Zeit und für deine Karriere.
Franziska Koch: Vielen Dank, dass es geklappt hat. Wunderbar. Und vielleicht sehe ich dich (Niklas) irgendwann in Mettmann rumflitzen, wenn ich mal da bin.
Niklas: Das wäre toll. Auf Wiedersehen.
Mein Fazit
Ich habe aus dem Interview viel mitgenommen und fand es richtig cool, mal direkt von einem Profi zu hören, wie das Radfahren auf diesem Level funktioniert. Eine Erfahrung, die ich jederzeit wieder machen würde.
Niklas Gastinger, 7A, und Paul Hammeran (10.07.2026)
Am 1. Juli 2026 besuchte unser Erdkunde-Leistungskurs gemeinsam mit Herrn Fuisting den Duisburger Hafen. Die Exkursion war Teil unserer Unterrichtsreihe „Globalisierung – Lieferketten weltweit“ und bot uns die Möglichkeit, die Bedeutung des Duisburger Hafens für den internationalen Warenverkehr und globale Lieferketten aus nächster Nähe kennenzulernen.
Nach unserer Ankunft präsentierten wir zunächst die Vorträge, die wir bereits im Vorfeld vorbereitet hatten. Dabei stellten wir verschiedene Themen rund um den Duisburger Hafen, den internationalen Handel und globale Lieferketten vor. So konnten wir unser im Unterricht erworbenes Wissen vertiefen und miteinander teilen.
Im Anschluss nahmen wir an einer etwa zweistündigen Rundfahrt mit dem Boot durch den Duisburger Hafen teil. Während der Fahrt erklärte uns ein Guide die verschiedenen Bereiche des Hafens und gab spannende Einblicke in die Abläufe des Güterumschlags sowie die Bedeutung des größten Binnenhafens der Welt für den internationalen Warenverkehr. Dabei wurde deutlich, wie eng Schiffe, Züge und Lkw miteinander vernetzt sind und welche zentrale Rolle der Hafen für globale Lieferketten spielt.
Die Exkursion war eine interessante und abwechslungsreiche Ergänzung zum Erdkundeunterricht. Sie hat uns gezeigt, wie die im Unterricht behandelten Themen in der Praxis umgesetzt werden und welche Bedeutung der Duisburger Hafen für die weltweite Vernetzung von Wirtschaft und Handel besitzt.
Leonard Köhler & Carla Böhme, Q1 (07.07.2026)
Auch in diesem Schuljahr haben sich insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler des KHG freiwillig der Herausforderung gestellt, die international anerkannten DELF-Prüfungen (Diplôme d'Études en Langue Française) abzulegen – mit großem Erfolg.
Zur Vorbereitung besuchten die Teilnehmenden spezielle Vorbereitungskurse: Die Schülerinnen und Schüler der Niveaustufe A1 wurden von Frau Wilhelm betreut, während die A2-Gruppe von Herrn Neumann vorbereitet wurde. Herr Neumann unterstützt das KHG bereits seit vielen Jahren als externer Kursleiter – aus Freude an der Arbeit mit jungen Menschen und aus seiner großen Leidenschaft für die französische Sprache.
Die schriftlichen Prüfungsteile Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben fanden an einem Samstag am KHG statt. Für die mündliche Prüfung fuhren die Schülerinnen und Schüler zum Wim-Wenders-Gymnasium nach Düsseldorf, wo sie ihre Sprachkenntnisse im Gespräch mit französischen Prüferinnen und Prüfern unter Beweis stellen konnten.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen: In der Niveaustufe A1 nahmen sechs Schülerinnen und Schüler teil, von denen fünf mehr als 85 % der möglichen Punkte erreichten. Auch die sechs Teilnehmenden der Niveaustufe A2 erzielten hervorragende Leistungen – fünf von ihnen erreichten sogar über 80 %.
Besonders bemerkenswert ist das Engagement zweier weiterer Teilnehmerinnen: Eine Schülerin der Jahrgangsstufe 10 bereitete sich eigenständig auf die Prüfung der Stufe B1 vor, eine Schülerin der Q1 auf die anspruchsvolle B2-Prüfung. Beide meisterten die Prüfungen erfolgreich.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen und ihrem besonderen Engagement. Sie haben nicht nur ihre Französischkenntnisse erweitert, sondern auch ein international anerkanntes Sprachzertifikat erworben, das ihnen auf ihrem weiteren schulischen und beruflichen Weg viele Türen öffnen kann. Félicitations à tous !
Swea Wilhelm (06.07.2026)
Am Freitag, den 19.06., durften interessierte Schülerinnen und Schüler des KHG ihre Anliegen bezüglich unserer Schule mit Bürgermeister André Bär besprechen. Geleitet wurde das Treffen durch die SV, welche bereits im Vorfeld durch eine Schülerratssitzung die wichtigsten Themen und Schwerpunkte gesammelt hatte. Pläne zur Turnhalle und zum Schulhof sowie Mängel des Gebäudes waren Bestandteile der Diskussion.
Ein wichtiges Thema war der geplante Bau der neuen Turnhalle. Dabei machte die Schülerschaft deutlich, dass der dadurch verlorene Platz möglichst direkt und nicht erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgeglichen werden sollte – beispielsweise durch die Erschließung des Geländes hinter dem Schulgebäude.
Besonders der Zustand der Toiletten hat sich in der Vorbereitung als wichtiges Anliegen der Schülerschaft des KHG herauskristallisiert. Herr Bär gab an, im Haushalt der Stadt jedes Jahr einen Betrag in Höhe von 50.000 € speziell für die Sanierung und Neugestaltung der WCs der Schulen in Mettmann vorsehen zu wollen. Auch die Einbindung der Schülerinnen und Schüler bei der Lösung des Problems sei wichtig, betonte der Bürgermeister. Das KHG müsse sich allerdings aufgrund des Bedarfs an praktisch allen Schulen und der begrenzten finanziellen Mittel noch etwas gedulden.
Darüber hinaus sprach die Schülerschaft den Wunsch nach mehr Fahrradständern, einem weiteren Wasserspender sowie einer schnelleren Bearbeitung gemeldeter Schäden durch die Verwaltung an. Aufgrund der zuletzt hohen Temperaturen, die auch bei dem Treffen selbst spürbar waren, war außerdem die Klimaanpassung des Schulgebäudes ein wichtiges Gesprächsthema.
Das Gespräch ist Teil eines Plans von Herrn Bär zur stärkeren Einbindung von Schülerinnen und Schülern in die kommunale Politik und soll künftig halbjährlich stattfinden. Die SV begrüßt diese Initiative und bedankt sich für den offenen und konstruktiven Austausch. Wir haben das Gespräch als wertschätzend erlebt und freuen uns darauf, den Dialog in Zukunft fortzusetzen.
Julius Reiter, Q1 (05.07.2026)
Nachdem sich der Chemiekurs der Jahrgangsstufe EF im Unterricht intensiv mit dem natürlichen und dem technischen Kalkkreislauf beschäftigt hatte, ging es auf Exkursion nach Gruiten.
Auf einem Rundweg durch das Neandertal erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Kalkindustrie in und um Gruiten. Los ging es in Gruiten Dorf am „Haus Am Quall“, entlang der Düssel und über Lindenbeck und Ehlenbeck zurück. Als Begleiter diente ein Audioguide, der über die ersten Kalksteinbrüche und die industrielle Phase der Kalkverarbeitung in Gruiten informierte. Dabei wurde deutlich, wie prägend der Kalkabbau über viele Jahrzehnte für die Region war und wie sehr sich das Ortsbild seitdem verändert hat. Wo sich heute Natur und Wohngebiete befinden, prägten damals Steinbrüche, Kalkwerke, Gleisanlagen und Seilbahnen die Landschaft. Auch die Herkunft einiger Straßennamen wurde verständlich: Namen wie Sinterstraße oder Seilbahnweg erinnern noch heute an die industrielle Vergangenheit des Ortes und an den Transport des Kalksteins.
Die Exkursion zeigte eindrucksvoll, wie chemische Prozesse mit der Geschichte, der Landschaft und der wirtschaftlichen Entwicklung einer Region verbunden sind. So wurde der Kalkkreislauf nicht nur theoretisch, sondern auch an seinem historischen Entstehungs- und Verarbeitungsort erlebbar.
Claudia Reiter (03.07.2026)
Im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2025/2026 nahmen neun Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF an der Rechtskunde-AG unter der Leitung von Frau Staatsanwältin Dominique Büttner teil. In der AG beschäftigten wir uns mit den Grundlagen des deutschen Rechtssystems, verschiedenen Rechtsgebieten und dem Aufbau der Gerichte. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Strafrecht. Anhand von echten Fällen aus der Praxis diskutierten wir über Straftaten, Rechtfertigungsgründe sowie die rechtlichen Folgen verschiedener Verhaltensweisen, insbesondere auch im Internet.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des Amtsgerichts. Dort konnten wir Gerichtsverhandlungen verfolgen und einen direkten Einblick in die Arbeit von Richterinnen und Richtern, Staatsanwältinnen und Staatsanwälten sowie Verteidigerinnen und Verteidigern erhalten. Die Rechtskunde-AG war für uns eine spannende und lehrreiche Erfahrung. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Büttner für die interessanten Einblicke in die Praxis und die abwechslungsreiche Gestaltung der AG.
Greta Nestler, EF (02.07.2026)
An einem Nachmittag in diesem Frühling begann um 17 Uhr der lyrische Nachmittag unserer Klasse, der 6c. Einige Schülerinnen und Schüler kamen schon 15 Minuten früher, um den Klassenraum vorzubereiten. Anschließend traf der Rest der Klasse zusammen mit Eltern und Geschwistern ein. Als alle da waren, waren wir zuerst etwas aufgeregt, aber als wir dann nach und nach für unseren Gedichtvortrag nach vorne gerufen wurden, legte sich die Aufregung schnell.
Wir präsentierten unsere selbst geschriebenen Gedichte. Diese sind im Rahmen des Projekts „Lyrische Jahreszeiten in Wort, Bild und Klang“ entstanden, das im Deutsch-, Kunst- und Musikunterricht durchgeführt wird.
Anschließend spielten wir ein Gedichtspiel: Dafür gab es ein Gedicht als Lückentext, das wir gemeinsam mit Wörtern aus dem Publikum ergänzten. Dabei kamen viele witzige und kreative Verse heraus und alle konnten mitmachen. Das entstandene Gedicht findet ihr in der angehängten Broschüre, die auch alle anderen Gedichte unserer Klasse enthält.
Nach dem Spiel wurden noch weitere Gedichte vorgetragen. Insgesamt war es eine sehr gute Stimmung. Zum Schluss räumten wir gemeinsam den Klassenraum auf. Es war ein gelungener Nachmittag.
Rieke Stuhrmann und Sophie Scheuermann, 6c (29.06.2026)
Den Lyrikband der 6c können Sie hier herunterladen:
Ob Heldenepik, Lineare Algebra oder Strafrecht - für alle war etwas dabei. Vom 01.06. bis zum 05.06.26 durften wir, die Q1, nach Wahl die Heinrich-Heine-Universität oder die Bergische Universität Wuppertal besuchen, um direkte Einblicke in den Unialltag zu erhalten, mit StudentInnen in Verbindung zu treten und Beratungsangebote entgegenzunehmen. Aus allen Fakultätsbereichen konnten wir die Vorlesungen wählen, die uns am stärksten interessierten und somit Erfahrungen sammeln, wie unser Wunschstudium aussehen könnte - viele haben ganz neue Fächer für sich entdeckt, andere sind in ihren aktuellen Zukunftsplänen bestätigt worden.
Obwohl nach manchen Vorlesungen zwar die Frage „Hast du gerade irgendwas verstanden?“ fiel, sagten wir nach anderen aber auch: „Das war genau mein Ding!“
Wir alle haben es genossen, die Uniluft zu schnuppern und uns wie StudentInnen selbst organisieren zu können. Wir danken unserem BO-Team sowie den teilnehmenden Universitäten, dass uns dieser Einblick gewährt worden ist!
Denise Kaiser und Antonia Törnig, Q1 (16.06.2026)